Wie veräußere ich meine Immobilie am gewinnbringendsten?

Aktualisiert: 17. Mai


Nicht alle Fragen drehen sich um das Kaufen.

Was ist mit dem Verkaufen von Immobilien?

Gehen wir von Anlegerimmobilien aus, wie zum Beispiel das Zinshaus. Hier musst Du zu Beginn Deine Hausaufgaben machen


und erledigt haben, bevor Du beginnst. Eine genaue Dokumentation, was in den letzten 10 Jahren mit dem Gebäude passiert ist, ist unumgänglich. Pläne auf dem aktuellen Stand oder vielleicht sogar eine Studie, was noch möglich wäre, sind Bestandteile, die Deinen Verkaufspreis zusätzlich bestätigen. Das wichtigste ist aber der Cashflow. Wie setzen sich die Einnahmen und Ausgaben zusammen? Gibt es vielleicht noch Potential, die Einnahmen zu erhöhen und die Ausgaben zu senken?

Ein Tipp von mir: Stelle eine Liste mit Deinen Mietern zusammen, in dem das durchschnittliche Zahlungsziel dabei steht. Nicht nur Dein Käufer wird voll drauf abfahren auch die Banken sehen so eine Aufstellung gern. Wenn Du diese Punkte erledigt hast, brauchst Du Deinen Makler. Nimm Dir nicht den, mit dem teuersten Auto oder besten Anzug, sondern den mit dem besten Netzwerk. Frag nach bei Deinem Anwalt oder Deinem Notar, schau ins Internet und suche nach Maklern, die sich ausschließlich mit Zinshäusern beschäftigen. Frag andere Zinshausbesitzer. Hast Du eine Immobilie, die auch privat nutzbar ist, dann hast Du 2 Zielgruppen.

1) Die Anleger, die gerne persönlich betreut werden. Dafür ist der Makler da. 2) Die Privaten, die selbst gerne darin leben möchten. Bei dieser Zielgruppe arbeiten Makler im Moment gerne mit einem digitalen Angebotsverfahren. Der Makler präsentiert die Immobilie und jeder, der mitbieten möchte, bekommt einen online Zugang, wo er seinen Kaufangebot abgeben kann. Alle Dokumente zu dieser Immobilie sind dann natürlich auch online verfügbar. Der Grund, warum das so gemacht wird?

Man versucht, einen Kaufrausch zu erzeugen. Ähnlich einem Kind, dem man zuerst das Spielzeug zeigt und dann wegnimmt. Jetzt möchte es natürlich unbedingt dieses Spielzeug haben. Hat man als Käufer diese Preisralley gewonnen, heißt es noch lange nicht, dass Du dann auch die Immobilie bekommst. Der Verkäufer muss dem Preis zustimmen. Hat sich dieser mehr erhofft, dann ist der Kauf geplatzt. Professionelle Anleger meiden diese Art des Kaufs.

Warum?

Weil er das Wichtigste in seinem Leben verliert. Nein, ich spreche hier nicht vom Geld. Es ist Zeit. Seine Zeit! Der professionelle Anleger sichtet die Unterlagen zu seiner Immobilie schon vor der Besichtigung. Bei der Besichtigung holt er sich nur noch die Bestätigung durch sein Bauchgefühl. Ist das Gefühl bestätigt, dann kauft er. Und zwar gleich. Er wartet nicht, dass 2 Wochen später ein Online-Zugang kommt, wo er dann jeden zweiten Tag einen neuen Kaufpreis eintragen soll. Wie gesagt, diese Zielgruppe ist weg. Die privaten Käufer sind hier die Hauptkäuferschicht und die zahlt dann oft mehr als auf dem konventionellen Weg. Einen Blick in die Zukunft sei hier auch noch angebracht. Warum sollte der Verkäufer dann noch einen Makler beauftragen? Die Daten zur Immobilie kann er zusammenstellen, den einen Tag für alle Besichtigungen wird er auch noch schaffen, das Einzige, was ihm jetzt noch fehlt, ist die Software und ich denke, so etwas wird es in ein paar Jahren als App geben.


Du möchtest weitere Tipps erhalten? Dann ist dieser Blog für dich einfach ein MUSS!

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